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Paris


Nach Paris der Sprache wegen? Haute Couture, die wertvollen abendländischen Kunstschätze in prunkvollen Museumspalästen und "Cabaret"-seligen Nightlife auf dem sündigen Mont Martre - das sind die Bilder, die seit einigen Generationen in fast allen Kontinenten mit dem magischen Namen Paris verbunden werden.

Vielleicht auch noch ein bisschen “verliebt sein im Frühling” mit Akkordeonbegleitung und Blütenzauber unterm Eiffelturm - dann erschöpfen sich die gängigen Klischees.
Ach ja, noch viel “Geschichte”, also prächtige Königspaläste, fürstliche Parks, schier endlose Boulevards und trutzige Festungen, hat man irgendwo noch in Erinnerung.
Als ob diese Stadt ein Museum wäre für die unausgegorenen Träume halbgebildeter Nichtfranzosen!
Natürlich trifft man in Paris an fast jeder Ecke auf guterhaltene “Geschichte”, aber wer glaubt, hier sei die Zeit auch nur eine Sekunde stehen geblieben, irrt gewaltig.
Schließlich hat hier die erste bürgerliche Revolution vor 200 Jahren dafür gesorgt, daß der Entwicklung des abendländischen Geistes niemals wieder Fesseln angelegt werden können.

Unsere Gastfamilien in Paris sind weltoffene Cosmopoliten,
die auch selbst an Kultur und Ideen ihrer Gäste interessiert
sind. Eine gute Basis für fruchtbare und lernintensive
Konversation auch nach dem Unterricht

Kulturgeschichtlich kann man von Paris durchaus als dem Geburtsort der europäischen “Moderne” sprechen.
Denn zuerst hier schuf nach der industriellen Revolution ungezügelter Erfinder- und Schöpfergeist entsprechend neue Ausdrucksformen in Kunst, Architektur, Literatur und Musik, die der Entwicklung von Wissenschaften und Technik folgen sollten.
Diesen Führungsanspruch versucht auch die zeitgenössische französische Gesellschaft in ihrer Metropole immer wieder mit aller Anstrengung zu manifestieren.
Allein vor wenigen Jahren zu den Feiern zur zweihundertsten Wiederkehr der Revolution hat die Stadt wieder einige atemberaubende Monumente radikalmoderner Baukunst präsentiert, die an Kühnheit in Europa ihresgleichen suchen.

Aber auch in den anderen Künsten ist es niemals still geworden.
Theater und Ballett senden von hier aus Impulse in die ganze Welt, die zeitgenössische Musikszene hat ihr Ohr immer nach Paris gerichtet.
Und wer sich eine wirklich umfassende Dokumentation der Entwicklung von Malerei und bildender Kunst von den alten Meistern bis zur amtierenden Avantgarde gönnen möchte, dem ist der Louvre immer noch erste Adresse, aber auch viele kleinere über die Stadt verstreute Galerien und Museen.

Und da der Mensch sich nicht nur von der Kunst allein nähren und bekleiden kann, floriert in diesem Umfeld natürlich eine ebenso einzigartige Gastronomie- und Boutiquenkultur, deren Angebote die verwöhntesten Geschmäcker der ganzen Welt bedienen.
Wer die Anziehungskraft so vieler geballter kultureller Energien verspürt, kann auch nicht den geringsten Zweifel an der Frage "Wo lerne ich Französisch?" entwickeln!

Unsere SPRACHCAFFE-Schule liegt im 10. Arrondissement, in der Nähe der ehemaligen "Les Halles", wo nach wie vor das kreative Herz der Stadt schlägt.
Ein Quartier, das seit Generationen unzählige selbstdarstellungsbedürftige Geister von nah und fern magisch anzieht.
Hier kann man allem und jedem begegnen, vom (im Moment noch) verkannten Genie bis zum hoffnungslosen Fall.

Hier ist auch unser Schul-Team zu Hause, voller Lokal-Patriotismus, aber mit ganzem Herzen bei der Aufgabe, Kosmopoliten aus aller Welt Sprache und Erlebniswelt dieser führenden Kulturnation zugänglich zu machen.
In Paris können alle Kursarten belegt werden; die Teilnehmerzahl ist auf max. 10 Personen pro Kurs begrenzt.

Die SPRACHCAFFE Schule liegt in der Nähe der Les Halles


Tipps

Kunst:

Louvre: Alle alten Meister in unvergleichbarer Fülle und Größe, antike und neuzeitliche Skulpturen.
Centre Pompidou: größtes Museum der modernen und zeitgenössischen Kunst (Kubismus, Surrealismus, Expressionis-mus, Konstruktivismus) mit einer riesigen Bibliothek und einem Museum für Elektronische Musik.
Musée d`Orsay: Kunst und Kunstgewerbe des 19. Jahrhunderts (bedeutende Impressionisten-Sammlung).
Picasso Museum: Werke des Künstlers aus allen Perioden.
Kirchen und Kunst: auch in den Pariser Kirchen finden sich Kunstwerke der großen Meister, z.B. Tintiretto, Rubens, Brueghel, Delacroix und andere.
Weiter lohnen sich: Notre Dame (größte und schönste Pariser Kirche, neuromanisch). St. Sulpice (Fresken von Delacroix).

Essen, Bistrots, Cafés, Nachtleben:

Auf eine vollständige Auflistung der Gaumenfreuden in der Metropole verzichten wir. Die gesamte französische Küche wartet nur darauf, entdeckt zu werden. Klassische Nachtquartiere sind Montmartre, Pigalle und die Champs-Elysées, aber auch in anderen Vierteln wie Les Halles, Bastille und St. Germain des Près lassen sich Nachtsterne finden.

Kultur:

Allein 100 Theater (Opéra, Comédie Française, Théatre National Populaire ect.), Legionen von Kinos und Musikkneipen stehen dem Besucher offen.

Sonstiges:

Empfehlenwert ist ein Besuch der Pariser Friedhöfe, wo viele bekannte Namen auf den Steinen stehen (u.a. Chopin, Balzac, Delacroix, Oscar Wilde, Heinrich Heine, Stendhal, Berlioz, Jim Morrison); sogar einen Hundefriedhof gibt es. Sehenswert ist auch das bunte Treiben vor dem Centre Pompidou mit seinen Schaustellern und Porträtisten.


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